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Gästebuch

Gedichte von Freunden
Teil 2
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Ich habe mich dir
so oft gezeigt,
und du hast mich nicht gesehen.
Ich war so oft feiner Duft,
und du hast mich nicht gerochen,
schmackhafte Speise,
und du hast mich nicht geschmeckt.
Warum kannst du mich nicht erreichen
durch das Ding, das du berührst, oder
mich eratmen in den süßen Düften?
Warum siehst du mich nicht?
Warum hörst du mich nicht?
Warum? Warum? Warum?
Für dich übertrifft mein Entzücken
jedes andere Entzücken,
und die Freude, die ich dir bereite,
übersteigt jede andere Freude.
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Alle verlangen
etwas von mir ......
.......
, nur Du verlangst
mich selbst !
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Schau mich nicht so an
Ich ertrage es nicht
Warum willst du es nicht verstehen
Sie ist sie und ich bin ich
Ich werde mich nicht ändern
Auch wenn es mir das Herz zerreißt
Versuch habe ich es schon tausendmal
Bis ich begriff das es sinnlos ist
Verleugnen tut ich mich nicht mehr
Nicht für dich noch für den Rest der Welt
Wozu denn auch
Ich kann es euch nie recht machen
Ich habe eingesehen
Das ich lieber alleine bin
Als mich selbst zu hintergehen
Könnt ihr es wirklich nicht verstehen
Auch wenn ihr es nicht könnt
Gibt es genug Menschen
Die mich akzeptieren wie ich bin
Also warum sollte ich es ändern
Um der Gesellschaft zu gefallen
Sie entspricht ihrem Bild, nicht ich
Ich will es auch nicht
Denn ich habe es nicht nötig
Dadurch das ich, ich bin
Habe ich etwas, was sie nie kennen gelernt hat
Vielleicht auch nie erfahren wird
Wahre Freundschaft und Liebe
Sie bleibt sie und ich bleib ich
Wir bleiben zwei verschiedene Menschen
Wozu des ändern, denn den Kampf um eure Liebe
Habe ich schon lange verloren
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Danke Torsten für
die schöne Karte |
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Danke, Sir!
Wer auch
immer Sie waren, was auch immer Sie waren:
Danke dafür, dass Sie mein Leben berührt haben –
Viel seltener, einzigartiger, prachtvoller
Als Hallers Komet,
Mehr als die Sonne, der Mond und alle Sterne
in Einem vereint,
Ein erhabenes Ereignis.
Vielleicht kann ich nicht den Anspruch erheben und sagen:
Ja, ich wurde verändert,
Verwandelt an der Wurzel,
Dem Quell meines Seins,
Meines Bewusstseins.
Danke für die Berührung meines Lebens
Mit Ihrer Gegenwart,
Mit Ihrem Lächeln, mit Ihrem Lachen,
Mit Ihrer Freundschaft
Aus reiner Liebe und Mitgefühl,
Danke dafür, dass Sie mein Leben berührt haben!
Und die Lehre:
Majestätisch, unpersönlich, sternenklar,
Ein Leuchtfeuer für die Menschheit
Für viele zukünftige Jahre:
Danke, Sir!
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Viele
Liebesbeziehungen gelangen darum nicht zur Erfüllung, weil es unmöglich
ist, die Tiefe des Inneren eines anderen wirklich zu erfassen. Zu diesem
Inneren kann man nur gelangen, wenn man verzichtet es zu besitzen; denn
es ist unendlich frei wie Gedanke und Traum. Der Wunsch, jemanden
vollständig zu besitzen, macht wahre Liebe unmöglich.
Danke Michael
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Wirkliche Liebe
tut weh, wirkliche Liebe entblößt dich vollkommen, wirkliche Liebe wird
dich weit über dich selbst hinaustragen und deshalb wird wirkliche Liebe
dich zermalmen. Wenn Liebe dich nicht zerschmettert, dann ist es nicht
Liebe.
Danke Sebastian
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Was ist Liebe?
Sie ist mehr als
Mitleid und Güte. Beim Mitleid sind zwei: der Leidende und der
Mitleidende. In der Güte sind zwei: der Gebende und der Nehmende. Doch
in der Liebe ist Einer, zu dem zwei verschmelzen. Sie werden untrennbar.
Ich und du verschwinden. Ich liebe, das bedeutet, ich gehe verloren
Danke Bert |
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Die Liebe ein flüchtiges
Gefühl?
An jenem Tag im blauen Mond September
Still unter einem jungen Pflaumenbaum
Da hielt ich sie, die stille bleiche Liebe
In meinem Arm wie einen holden Traum.
Und über uns im schönen Sommerhimmel
War eine Wolke, die ich lange sah
Sie war sehr weiß und ungeheuer oben
Und als ich aufsah, war sie nimmer da.
Seit jenem Tag sind viele,
viele Monde
Geschwommen still hinunter und vorbei.
Die Pflaumenbäume sind wohl abgehauen
Und fragst du mich, was mit der Liebe sei?
So sag ich dir: Ich kann mich nicht erinnern
Und doch, gewiss, ich weiß schon, was du meinst.
Doch ihr Gesicht, das weiß ich wirklich nimmer
Ich weiß nur mehr: ich küsste es dereinst.
Und auch den Kuss, ich hätt
ihn längst vergessen
Wenn nicht die Wolke da gewesen wär
Die weiß ich noch und werd ich immer wissen
Sie war sehr weiß und kam von oben her.
Die Pflaumenbäume blühn vielleicht noch immer
Und jene Frau hat jetzt vielleicht das siebte Kind
Doch jene Wolke blühte nur Minuten
Und als ich aufsah, schwand sie schon im Wind.
Danke Thomas
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Nur ein Traum?
Vieltausend Wege
führen durch die Zeit
Sie kreuzen sich
meist unbemerkt und still
Gut ist nur selten
kurz und schlecht nicht weit
Was richtig ist, ist
was ich wirklich will!
Waren Wiesen jemals
schon so grün?
Gab es solche Blumen
rot wie Blut?
Wolken konnten
niemals schneller zieh’n!
Ein Blick von dir
entfacht spontan die Glut
Die Stunden rasen
unbemerkt vorbei
Und Deine Liebe
trägt mich ganz weit fort
Aus ist es mit dem
dumpfen Einerlei
Dein warmes Licht
verwandelt jeden Ort
Ich schmecke,
rieche, fühle, spüre Dich
Als wär’n wir Blüten
an dem selben Baum
So neu und alles so
vertraut für mich
Werd’ ich jetzt wach
und es war nur ein Traum?
Liebe Grüße, dein Henning

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